„In Anbetracht des späten Winterbeginns und der damit verkürzten Vorsaison ist das bisherige Ergebnis durchaus als positiv zu werten“, kommentiert Tirols Tourismusreferent und Landeshauptmann Günther Platter. Insbesondere die perfekte Austragung der 1. Olympischen Jugendwinterspiele (YOG) hätte das Image des Landes als führende Wintersportregion der Alpen weiter gefestigt, aber auch positive Nächtigungseffekte ausgelöst. So fiel etwa der Nächtigungszuwachs aufgrund der YOG in der Stadtgemeinde Innsbruck mit + 36,8% im Jänner deutlich aus. In Summe wurden im Jänner 2012 im Vergleich der Tourismusstatistiken seit 1984 so viele Nächtigungen wie noch nie in Tirol gezählt.
Sehr positiv entwickelte sich im Zeitraum November 2011 bis Jänner 2012 der Inlandsmarkt. Immer mehr österreichische Gäste entscheiden sich für Winterurlaub in Tirol – dieser Trend schlägt sich mit einem Plus bei den Ankünften von + 4,4% und einer Nächtigungssteigerung von + 7,8% nieder. Das positive Preis-Leistungs-Verhältnis in Tirol sorgt auch bei Schweizer Gästen für Zuwächse sowohl bei Ankünften (+ 15,9%) als auch bei Nächtigungen (+ 21%). Positiv entwickelten sich zudem die Märkte Italien (AK + 8%; ÜN + 3,2%), Dänemark (AK + 3,8%; ÜN + 0,3%) sowie aus Frankreich (AK + 11,9%; ÜN + 12%). Nächtigungszuwächse sind weiterhin auch in Ost- und zentraleuropäischen Ländern konkret aus Russland (+ 7,7%), Tschechien (+ 9,6%), Rumänien (+ 17,5%) und der Ukraine (+ 16,7%) zu verzeichnen.
Rückgänge sind in der derzeit vorliegenden Zwischenbilanz aus Deutschland (AK – 3,5%; ÜN – 4,5%), den Niederlanden (AK – 1,2%; ÜN – 2,7%) und aus Belgien (AK – 0,7%; ÜN – 0,8%) zu sehen.
Betrachtet man die Unterkünfte, so zeigen sich im bisherigen Saisonverlauf Zuwächse bei den Nächtigungen im Bereich der 5/4 Stern Hotellerie, aber auch deutliche Rückgänge bei Privatquartieren (- 5,8%).
„Die vorliegenden Ergebnisse zeigen, dass die Chancen auf eine gute Gesamtbilanz in diesem Winter intakt sind, zumal auch die Ferienzeiten gegen Saisonschluss aus Sicht der Tourismuswirtschaft positiv zu beurteilen sind“, erklärt Josef Margreiter, GF der Tirol Werbung. Derzeit laufe zudem noch der wichtigste Wintermonat, der Februar, der für rund 28% des Gesamtgeschäftes verantwortlich zeichne. „Einerseits ist die prächtige Schneelage derzeit sicher günstig, andererseits haben die extremen Witterungsverhältnisse und die damit verbundenen erhöhten Sicherheitsaufwände sowie die lang anhaltende Kaltfront sowohl den Seilbahnen als auch den Hüttenwirten Umsatz genommen“, so Margreiter abschließend.

Tourismusreferent LH Platter ist überzeugt, dass insbesondere die perfekte Austragung der 1. Olympischen Jugendwinterspiele das Image Tirols als führende Wintersportdestination festigen konnte. (Foto: Tirol Werbung/Rathmayr, Abdruck honorarfrei)

Der Geschäftsführer der Tirol Werbung, Josef Margreiter, sieht gute Chancen für eine positive Gesamtbilanz. (Foto: Tirol Werbung, Abdruck honorarfrei)
